Kampf gegen Windmühlen

HSG Main-Nidda 2 – FTG Frankfurt 2 234:84 (Real. 26:12)

HSG Main-Nidda 2 – FTG Frankfurt 2 234:84 (Real. 26:12

So wie sich einst der furchtlose Ritter Don Alonso Quichotte de la Mancha, bei seiner Befreiung seiner großen Liebe Dulcinea de la Toboso, mit seinem treuen Begleiter Sancho Panza fühlen musste, so mussten sich auch unsere jungen Jaguars beim Anblick der weit körperlich überlegenen Gegenspieler gefühlt haben. Damals waren es die riesigen Windmühlen, die dem fruchtlosen Ritter etwas die Knie zittern ließen.

Doch fast genau ca. 300 Jahre später gestaltete sich natürlich der Anblick der sehr freundlichen und fairen Main-Nidda Spieler nicht so furchtsam. Dennoch schienen sie ein nicht zu bewältigender Gegner zu sein. Zwar nicht hoch zu Ross und mit einer schweren Lanze bewaffnet, machten sich in den frühen Morgenstunden unsere Jaguars los, um auch ihren Traum vom ersten Punktgewinn zu verwirklichen. Leider standen bereits vor dem Anpfiff des guten Schiedsrichters, die Chancen schlecht.

Wieder einmal sagten eine Handvoll Spieler und Spielerinnen ab. Was im Sinne des Mannschaftssportes nicht gut ist. Dennoch wollten unsere Tapferen 11 Jaguars mit Herz und Leidenschaft, diese eigentlich unmögliche Chance auf 2 Punkte nutzen. Gut eingestellt und am Anfang der Begegnung hellwach, begannen die kleinen Jaguars ihre Gegenspieler unter Druck zu setzten und eroberten sich so den einen oder anderen Ball, der dann auch zu aller Freude sicher im Tor untergebracht werden konnte.

So mussten die Main-Nidda Handballer ihren besten Mann schon gleich zu Beginn auffordern ein Tor nach dem anderen zu werfen. Was dieser auch beeindruckend erledigte. Er war aber auch ein toller junger Handballer, dass muss hier auch in dieser Deutlichkeit zum Ausdruck kommen. Doch er allein konnte sein Team natürlich nicht auf die Siegerstraße bringen. Da unsere Jaguars doch mit einer Vielzahl an Torschützen glänzten, war das Spiel sehr ausgeglichen bis zur 12 Spielminute. Main – Nidda verstärkte nun auch ihrerseits ihre Bemühungen und brachte weitere Torschützen auf das Tableau. Wobei es ihnen auch unsere Jaguars sehr leicht machten und wirklich jeder Wurf seinen Weg ins Tor fand.

Leider gestalteten sich die Anfangsminuten der zweiten Spielhälfte nicht gerade zugunsten unserer Jaguars. Tor um Tor gerieten sie ins Hintertreffen und erst eine, in dieser Phase dringende Auszeit, brachte sie wieder in die Spur zurück. Gerade so als hätte Sancho Panza seinem Pferd Rosinante, die Sporen zum Galopp geben, erhöhte sich die Aufmerksamkeit und Leidenschaft der Jaguars. Nun war man wieder auf Augenhöhe mit den Gegenspielern und fasste nochmal viel Mut den Bock umzustoßen. Es wurde nun ein offener Schlagabtausch. Doch 6 x half Main-Nidda der Innenpfosten und noch ganze 8x ihr sehr starker Schlussmann. Sodass auch die besten Chancen auf Seiten der FTG nicht ins Tor fanden. So hätte es auch am Ende locker 33:26 stehen können, aber wie in einer Geschichte bleibt, die Fantasie einem oft selbst im Wege stehen.

Sehr freuen durften sich die Jaguars darüber, dass ihr neuer Mitspieler Baky in dieser Begegnung seine ersten Spielerfahrungen sammeln durfte, was er auch in unser aller Augen sehr Gut machte. Zweimal waren auch schon die Arme unserer Fans gen Himmel gerichtet worden, um die ersten Tore von Line und Amim zu feiern. Doch leider fehlten da ein paar Zentimeter zum erhoffen Torjubel. Trotz der Niederlage muss man allen Jaguars ein großes Lob aussprechen. Sich einem solch mächtigen und starken Gegner gestellt zu haben und in ein paar

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