Damen frustrierende Niederlage

TuS Holzheim – FTG Frankfurt 31:16 (18:9)

Frustrierende Niederlage gegen TuS Holzheim 

Am vergangenen Wochenende waren unsere Handballdamen auswärts bei der TuS Holzheim gefordert. Der Kader war aufgrund von Verletzungen und weiteren Ausfällen deutlich dezimiert – keine einfache Ausgangslage für die Partie.

Wie bereits im Hinspiel startete die Mannschaft nervös und unkonzentriert in die Begegnung. Bereits nach acht Minuten sah sich das Trainerteam beim Stand von 6:2 zu einer ersten Auszeit gezwungen. Doch auch in der Folge fand das Team nur schwer ins Spiel. Die Gastgeberinnen nutzten die Unsicherheiten konsequent aus und bauten ihren Vorsprung Schritt für Schritt bis zum deutlichen Halbzeitstand von 18:9 aus.

In der Kabine wurde klar angesprochen, was es zu verbessern galt: In der Defensive sollte konsequenter zugepackt werden, während im Angriff der Ball besser laufen und die Spielzüge – insbesondere einfache Kreuzbewegungen – sauber ausgespielt werden sollten.

Leider verpuffte die Kabinenansprache. Der Start in die zweite Hälfte verlief regelrecht katastrophal. Nach 36 Minuten hatte Holzheim den Vorsprung auf 25:11 ausgebaut – die Partie war damit frühzeitig entschieden. In den letzten zehn Minuten nahmen die Gastgeberinnen etwas Tempo aus dem Spiel, ehe beim Stand von 31:16 der Schlusspfiff ertönte.

Ausschlaggebend für die deutliche Niederlage war vor allem das langsame Rückzugsverhalten. Immer wieder führten einfache Ballverluste im Angriff zu schnellen Gegenstößen der Gastgeberinnen. Auch im Positionsspiel agierte die Defensive zu behäbig, sodass Holzheim mit vergleichsweise einfachen Mitteln zum Torerfolg kam.

Im Angriff fehlte insgesamt die Durchschlagskraft. Zu häufig verstrickte sich das Team in Eins-gegen-eins-Situationen, klare Torabschlüsse und Spielfluss blieben Mangelware. Einzige konstante Gefahr strahlte Finnja N. aus, die sowohl mit Würfen aus dem Rückraum als auch im direkten Duell überzeugte und mit insgesamt neun Treffern – davon vier per Siebenmeter – beste Werferin und auffälligste Spielerin auf dem Feld war.

Für die Mannschaft gilt es nun, die Partie schnell aufzuarbeiten und in den kommenden Trainingseinheiten gezielt an den erkannten Schwachstellen zu arbeiten.

Es spielten:
Hoffmann (Tor), Nicol (9/4), Wohn (3), Hochbaum, Lunderstedt (je 2), Cairo, Engelhardt, Kipp, Mannebach, Solbrig, Ulbrich.

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