Handball Bezirksoberliga Damen Wiesbaden-Frankfurt
25.01.2026
HSG Dotzheim/Schierstein – FTG Frankfurt 38:30 (16:14)
FTG-Damen verlieren Spiel trotz verbesserter Teamleistung
Trotz einer deutlich verbesserten Mannschaftsleistung im Vergleich zur Vorwoche gab es auch gegen den direkten Tabellennachbarn HSG Dotzheim/Schierstein nichts zu holen. Erneut konnten die FTG-Damen über weite Strecken die Partie zwar ausgeglichen gestalten, mussten sich in der Schlussphase jedoch wieder deutlich geschlagen geben.
Zu Spielbeginn agierten die Bockenheimerinnen zunächst fahrig und lagen schnell mit 4:2 im Hintertreffen. Danach ruckelte sich die Defensive zusammen und durch ein schnelles Umschaltspiel nach vorne gelangen den Damen auch einfache Torerfolge, sodass die Partie weitestgehend ausgeglichen war. Erneut waren es insbesondere Bianca K. und Jessica H., die sich durch gute Angriffsaktionen auszeichnen konnten. Dennoch verpassten es die Bockenheimerinnen, ihrerseits in Führung zu gehen, sodass die Hausherinnen einen 2-Tore-Vorsprung (16:14) mit in die Kabine nehmen konnten.
Nach dem Seitenwechsel folgte die stärkste Phase der FTGlerinnen, drei schnelle Tore von Caro K., Jessica H. und Finnja N. sorgten für den 19:19-Ausgleich in der 36. Minute. Danach wurde das Spiel hitziger, zwei Zeitstrafen gegen die Bockenheimerinnen konnte die HSG ihrerseits für die erneute 3-Tore-Führung nutzen. Kämpferisch konnte man den FTG-Damen keinen Vorwurf machen, durch viel Willen gelang in der 43. Minute der erneute Anschlusstreffer. Danach war den Spielerinnen der Kraftverlust anzumerken, die Wiesbadenerinnen nutzten die Fehler der FTGlerinnen konsequent aus und bauten in den letzten 10 Spielminuten ihre Führung von 29:26 in der 50. Spielminute auf 38:30 aus.
Auch wenn die Bockenheimerinnen keine Punkte mit nach Hause nehmen konnten, war die Leistung – insbesondere im Angriff – deutlich verbessert. Besonders erfreulich war, dass sich alle Spielerinnen in die Torschützenliste eintragen konnten. Zu verbessern gilt weiterhin im Angriff, die sich ergebenden Lücken zu nutzen und die Trefferquote zu erhöhen.
Es spielten: Böhm, Hoffmann (Tor), Kunz (7/3), Hawkins (6), Wohn (4), Kipp, Mannebach (je 3), Hochbaum, Nicol (je 2), Solbrig, Sulejmani, Ulbrich (je 1).