Herren I – Mit Schlussspurt zum Sieg

HSG Goldstein/Schwanheim II – FTG Frankfurt 24:29 (12:11)

Durch einen wahren Schlussspurt schlugen wir am vergangenen Sonntag den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Goldstein.

Die Vorzeichen dieser Partie standen nicht besonders gut. Die Gastgeber konnten ihre ersten 6 Saisonspiele allesamt gewinnen und thronten somit verdient auf dem 1. Rang der Bezirksliga A. Wir kamen dagegen aus einer Niederlage gegen den zwar favorisierten TV Petterweil II, doch boten wir dort auch eine insgesamt durchwachsene Leistung. Ausserdem fehlte uns im Spiel gegen Goldstein personell die Breite im Rückraum.

Zu Spielbeginn wurde eine mutige Abwehreinstellung deutlich: Trainerteam Kleer/Weber probierten es von Beginn an mit einer 5-1-Deckung direkt am Mann der gegnerischen #23, der im Schnitt deutlich über 10 Tore pro Spiel warf. Die Formation brachte den gewünschten Erfolg: Zum einen erzielte der nominell beste Gegenspieler lediglich 2 Feldtore und zum anderen wirkte das Goldsteiner Angriffsspiel eindimensional und fehleranfällig. Profit konnten wir daraus allerdings nicht erzielen, der gegnerische Torhüter bot über das gesamte Spiel hinweg eine sehr ansprechende Leistung und vereitelte diverse Großchancen. Die Chancenverwertung war also auch in diesem Spiel eine große Baustelle im Spiel der FTG (bspw. nur 4 von 8 7-Metern fanden das Ziel im Tor). Dies führte auch dazu, dass wir, trotz weniger Gegentore und einem gut aufgelegten Sascha Priesters im Tor, durchweg bis zur 56. zurück lagen. Ab dann bot sich den vielen Zuschauern auf FTG-Seite ein Spektakel. Innerhalb von 4 Minuten und 29 Sekunden konnten wir nicht nur ausgleichen und in Führung gehen, sondern das Spiel zum 24:29-Endstand drehen. Die Gastgeber wirkten in der Schlussphase wie paralysiert und gaben sich dem FTG 8 zu 0 Tore-Lauf bisweilen kampflos hin.

An den besonderen Erfolg möchte man nach der Herbstpause am 05.11. im Heimspiel gegen die HSG MainHandball anknüpfen (Sportfabrik Bockenheim, 18 Uhr).

Es spielten: Priesters, Beuttenmüller (beide Tor); Werdier (2), Kürten (5), Boursiquot (2), Rüsch, Roales-Welsch, Ackermann (2), Weber (1), Schraven (10), Mpouras (5), Lux (1), Normand (1).

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