Herren I – Verdient hohe Niederlage in einem Spiel mit besonderer Moral

SG Wehrheim/Obernhain – FTG Frankfurt 36:22 (18:11)

Ein Blick auf das Endergebnis verrät, wir hatten es am vergangenen Samstagabend nicht leicht in Wehrheim. Warum die eigene Moral dennoch hervorgehoben werden muss, hat folgende Gründe: Die Kadersituation war so angespannt wie nie. Zwar reiste man mit 12 Spielern nach Wehrheim, doch so waren darunter neben Keepern, Aushilfen aus der FTG II lediglich 2 nominelle Rückraumspieler. Zudem verletzte sich Spielmacher Kürten auch noch in der Anfangsphase des Spiels, sodass man mehr als 50min mit lediglich einem einzigen Rückraumspieler beim wohl stärksten Gegner der Saison spielen musste. Ein besonderer Dank geht natürlich an die Kameraden aus der zweiten Mannschaft, die dieses Himmelfahrtskommando nach besten Kräften unterstützten.

Zum Spiel kann an dieser Stelle nicht besonders viel gesagt werden. Logischerweise nutzten die Wehrheimer viele technische Fehler im Zusammenspiel der FTG aus und erzielten dadurch einige leichte Tore. Auch im gebundenen Spiel offenbarten sich große Probleme in unserer Deckung. Die Gastgeber gingen in die offenen Räume und erzielten saubere Tore. Über das gesamte Spiel hinweg gingen wir sportlich mit der Situation um. Keine Schuldzuweisungen, Anfeindungen oder sonstige Unarten bestimmten unser Zusammenspiel, jedoch der Wunsch nach kleinen Teilerfolgen, nach versuchter Paroli und vor allem (Teilzeit-)Spaß im Spiel. Akzente konnten die beiden Keeper Beuttenmüller und Neunert setzen sowie Mrad mit 100%-Trefferquote vom Kreis (5/5).

Am kommenden Wochenende wollen wir wieder mit einem breiteren und vor allem ausgewogeneren Kader das Heimspiel gegen die Eintracht Frankfurt antreten (Spofa, 20.11. 18 Uhr). Eventuell sind bis dahin die Abwesenheiten beendet und die Verletzten rekonvaleszent – wir hoffen das Beste für dringend benötigte Punkte im Abstiegskampf der Bezirksliga-A.

Es spielten: Neunert, Beuttenmüller (beide Tor); Kürten, Schwarz (1), Jacques, Weber, Cigerim, Mrad (5), Wandel (2), Schraven (7), Mpouras (3), Kölbel (1), Boursiquot (3).

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