Damen I: Warten auf die nächsten zwei Punkte

Mit stark verbesserter Leistung, allerdings ohne Punktgewinn, präsentierten sich die Damen der FTG Frankfurt in den vergangenen Partien auswärts gegen die TSG Sulzbach (25:27) und in heimischer Halle gegen die FSG Vordertaunus II. “Im Vergleich zu den vorangegangenen Partien war insbesondere das Spiel gegen die TSG Sulzbach ein Lichtblick und unsere beste Saisonleistung” so Trainer Thomas Rösgen zu den vergangenen beiden Auftritten.

Bei der TSG Sulzbach traf man auf einen Gegner, der bis dato ungeschlagen war und lediglich gegen Eppstein eine Punkteteilung hinnehmen musste. Dementsprechend selbstbewusst gingen die Sulzbacherinnen in die Partie, während die Frankfurterinnen befreit aufspielen konnten. Und genau dies fruchtete. Über die gesamte Spielzeit hinweg begegneten sich zwei Teams auf Augenhöhe – am Ende waren es Kleinigkeiten, die über Sieg und Niederlage entschieden. “Ein Unentschieden wäre wohl für alle Beteiligten das gerechte Ergebnis gewesen” so auch Co-Trainer Pelle Kohlenbeck nach Abpfiff.

In der darauffolgenden Woche traf man zuhause mit der FSG Vordertaunus II auf einen Gegner, der ebenfalls im unteren Mittelfeld platziert war. Mit gestärktem Selbstbewusstsein aus der Vorwoche wollten die FTGlerinnen hier die Punkte 3 und 4 in der laufenden Saison einfahren. Über 60 Minuten lang entwickelte sich vor eimischem Publikum ein packendes Duell, keiner Mannschaft gelang es, sich mit mehr als 2 Toren abzusetzen. Leider erwischten die Hausherrinnen an dem Tag in der Abwehr einen rabenschwarzen Tag und kassierten viele unnötige Gegentreffer. Hektisch wurde es dann in der Schlussminute; 30 Sekunden vor Abpfiff netzten die Gegnerinnen zum 28:27 ein. Viona Hartmann fasste sich ein Herz und netzte umgehend zum 28:28 Ausgleich ein. Was dann folgte, bezeichnete das Trainerteam Rösgen/Kohlenbeck als Totalausfall. Trotz einer Spielzeit von weniger als 10 Sekunden, konnte die FSG Vordertaunus II noch drei Pässe spielen, bis der Ball schließlich bei der Kreisläuferin landete, die ungehindert das Tor zum 28:29 Siegtreffer für die Gäste machen konnte. “Das war ganz bitter. Wir waren da einfach nicht in der Lage, die Gegnerinnen festzumachen und so das Unentschieden über die Zeit zu retten. Diese Niederlage war mehr als unnötig” sagte Kohlenbeck nach der Partie.

Durch die beiden Niederlagen wurde der Aufstiegsaspirant der vergangenen Spielzeit nun mittlerweile auf den zehnten Tabellenplatz durchgereicht. Am kommenden Wochenende muss gegen das Schlusslicht Nordenstadt II, das bisher noch keine Partie für sich entscheiden konnte, ein Sieg her, um den Anschluss an das Mittelfeld nicht zu verlieren.

 

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