Damen I: Auf knappen Sieg folgt erneute Niederlage

Nachdem die FTGlerinnen in der Vorwoche den Tabellennachbarn der TG Schierstein mit 24:22 bezwungen haben, folgte am vergangenen Sonntag eine erneut knappe Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Dotzheim (17:21).

„Wir kommen einfach schlecht in jede Partie und rennen immer einem Rückstand hinterher. Das jedes Mal aufzuholen zu müssen kostet unnötige Kraft und hat nun ein paar Mal über Sieg oder Niederlage entschieden“ so Trainer Thomas Rösgen. Gegen die Mannschaft aus Dotzheim gingen die Frankfurterinnen zwar mit 1:0 in Führung, liefen aber fortan in der ersten Halbzeit einen Rückstand hinterher, der zwischenzeitlich sogar 4 Tore betrug (7:11). Erst eine Auszeit von Co-Trainer Kohlenbeck brachte die nötige Wende; in den verbleibenden 5 Minuten des ersten Durchganges legten die FTGlerinnen einen Zahn zu und verkürzten noch auch 10:11. Diesen Schwung nahmen die Gastgeberinnen auch nach dem Pausentee mit aufs Parkett und führten nach 5 Minuten nun ihrerseits mit 14:12. Danach folgte ein richtiggehender Lauf, bis zur 45. Minute zogen die Frankfurterinnen auf 20:14 davon. Doch der Gegner aus Wiesbaden gab sich nicht auf und schaffte es noch einmal auf 2 Tore heranzukommen. An diesem Tag verschenkten die FTGlerinnen jedoch nicht den Sieg in der letzten Sekunde, sondern hielten den Vorsprung bis zur Schlusssirene.

Ein Deja-vu erlebte das Trainerteam dann in der darauffolgenden Begegnung gegen einen weiteren Konkurrenten aus Wiesbaden, des TuD Dotzheim. Schon in den vergangenen Jahren hatten sich die Gastgeberinnen gegen diesen Gegner schwer getan und der vergangene Sonntag bot da keine Ausnahme. Schnell lagen die Frankfurterinnen mit 0:2 im Hintertreffen, bis zur 20. Minute hatte Dotzheim den Vorsprung auf 4 Tore aufgebaut (5:9). Wie in der Vorwoche ging danach ein Ruck durch die Mannschaft und nach einer Aufholjagd trennten sich beide Mannschaften im ersten Durchgang 11:11. Direkt nach Wiederanpfiff erhöhte die FTG auf 13:11, bevor es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen beiden Teams kam. Dabei fand sich die Heimmannschaft in einer weder besonders harten noch unfairen Partie oftmals in Unterzahl auf dem Feld wieder, Dies gepaart mit der kräftezehrenden Aufholjagd zum Ende der ersten Halbzeit war in den Schlussminuten wohl die Ursache, weshalb die Wiesbadenerinnen nun ihrerseits die Handbremse lösten und schlussendlich mit einem 21:17 in der Tasche die Rückreise antraten.

In den restlichen Partien vor der Weihnachtspause treffen die Frankfurterinnen allesamt auf Gegner aus dem unteren Tabellenbereich. Es gilt also, hier die nötige Einstellung und Willenskraft an den Tag zu legen um aus den verbleibenden 3 Spielen möglichst 6 Punkte mitzunehmen und auf einem Platz im Mittelfeld zu überwintern.

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